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R E F E R A T E


Rosentaufe 31. Juli 2011 in Dottikon

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Wohl kaum eine Blume ist so berühmt, wurde so häufig zitiert und wird so bewundert wie die Rose. Wo sie genau herkommt, weiss man nicht  genau. Die allerersten Hinweise auf die Königin der Blumen gibt es  bereits vor mehr als 25 Mio. Jahren. Sie hat die Menschen seit jeher am fasziniert. Sie blühte schon in Salomos Garten, und versinnbildlichte  das Werden, Blühen und Vergehen; Freude, Leid und Schmerz.

Noch heute ist die Symbolik der Rosen sehr gross: Rosen stehen seit jeher für Schönheit, Unantastbarkeit, Liebe und Vergänglichkeit.

An den Rosen vergleichen wir unser Leben: Das Spriessen der Pflanze, die Schönheit und Freude verspricht, aber immer auch Dornen miteinschliesst; das Entfalten der Knospe; die volle Schönheit der Blüte und ohne es aufhalten zu können, und dann gehört auch das Verwelken und schnelle Zerfallen dazu. Fast bei keiner Blume sind Schönheit und Vergänglichkeit so nah beieinander. Sie begleitet uns Menschen durchs Leben: Fast in jedem Brautstrauss findet man Rosen. Sie begleitet uns aber auch bis zum Tod. Einem lieben Verstorbenen legt man Rosen mit ins Grab als letzten Gruss.

Gerade deshalb ist die Taufe einer neuen Rose, die eine jahrelange Entwicklung erfolgreich abschliesst, etwas ganz Besonderes, und ich freue mich mit dem Züchter Richard Huber, seiner Familie und allen Beteiligten über diesen heutige Taufe der „Rose von Dottikon“.

Wir können hier im Dorfpark an der Bünz die Einführung einer neuen Rose hautnah mit erleben. Die Eltern stehen neben an. Wir dürfen ausserordentlich stolz sein, dass wir in unserem Kanton einen weit über unsere Landesgrenze geachteten Rosenzüchter haben. Er figuriert in Büchern unter den anerkanntesten der ganzen Welt. Vor zwei Jahren wurden Richard und Fiora Huber zu Ehrenbürgern von Dottikon ernannt  als Anerkennung für ihr vielfältiges Engagement für Dottikon und über Dottikon hinaus. Und jetzt geben sie einen Teil dieser Ehre aus Dankbarkeit für diese Anerkennung an die Bevölkerung zurück.

Heute erhält neben dem Freiamt, der Städte Basel, Bischofszell und Luzern, nun auch die Gemeinde Dottikon ihre Rose.

 

Die „Rose von Dottikon“  wird Symbol der gelebten Gemeinsamkeit 

Sie ist von tiefem  Rosa,  zeigt klar Farbe.
Sie blüht nicht nur einzeln, sondern auch in Büscheln;
Sie blüht gern, mit mehreren Knospen an einem Trieb;
Sie betört mit einem wunderbaren Duft.
Sie hat ein glänzendes Blattwerk; einen starken, aufrechten Wuchs;
Sie ist eine sehr gesunde Pflanze,
Sie wehrt sich mit eleganten Dornen gegen unüberlegte Zugriffe und ist resistent gegenüber vielerlei Schädlingen;
Sie ist regenfest und widerstandsfähig, auch für rauere Lagen geeignet;
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Die schöne Rose von Dottikon fühlt sich in Gesellschaft mit vielen andern wohl, sie kann sich darin gut entfalten. So ist sie ein gutes Markenzeichen für eine aufgestellte Gemeinde. Eben Symbol der gelebten Gemeinsamkeit, wie es in dieser Gemeinde so schön formuliert wurde.

So taufe ich diese wunderbare  Rose auf den Namen „Rose von Dottikon“ und wünsche allen, die sie sehen, kaufen, geniessen, hegen und pflegen ganz viel Freude daran.

 

Christine Egerszegi-Obrist, Ständerätin , Mellingen

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